Brandenburger Landesverband nephrologischer Praxen (BLNP) e. V.

Nierentelefon: 0800/2484848

(BBNK) e. V. & (BLNP) e. V.

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12.03.2018

Nierenkranke junge Flüchtlinge stellen Ärzte vor Probleme

Aus Krisengebieten kommen zunehmend nierenkranke Kinder und Jugendliche nach Deutschland. Welche Schwierigkeiten es bei der Versorgung gibt, erklären Hamburger Ärzte in einem Bericht der Ärztezeitung von Thomas Meißner

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/niereninsuffizienz/article/958777/dialyse-nierenkranke-junge-fluechtlinge-stellen-aerzte-probleme.html

10.03.2018

Odyssey-Studie veröffentlicht

Weniger schwere kardiovaskuläre Ereignisse, weniger Todesfälle, kein Sicherheitssignal: Die jetzt vorgestellten Endpunktdaten des PCSK9-Inhibitors Alirocumab zeigen ein klar vorteilhaftes Nutzen-Risiko-Profil. Gerade trotz Statintherapie nicht gut eingestellte Patienten profitierten klar.

10.03.2018

Das finale Programm des 8. Brandenburger Nephrologie Kollegs am Schwielowsee steht.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein sehr interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns auf Sie als Teilnehmer. Hier finden Sie das Programm. Anmeldungen erfolgen bitte mittels unseres Flyers über unser Kongresssekretariat: Frau Antje Kahle.

06.03.2018

Nierenkrankheiten bei Frauen: Besonderheiten und Risiken

Die DGFN informiert: Der Weltnierentag am 08. März 2018 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nieren- und Frauengesundheit“. Das ist Grund genug, dass sich die die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V., das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., die PHV Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung sowie die Deutsche Nierenstiftung des Themas Schwangerschaft und Niere annehmen. Ziel des jährlichen Aktionstags ist es zudem immer, die Prävention von Nierenkrankheiten in den öffentlichen Fokus zu rücken und auf die vielfältigen Funktionen der Nieren und deren Wichtigkeit aufmerksam zu machen. 

https://www.dgfn.eu/pressemeldung/nierenkrankheiten-bei-frauen-besonderheiten-und-risiken.html

16.04.2017

Das finale Programm des 7. Brandenburger Nephrologie Kollegs am Schwielowsee steht.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein sehr interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns auf Sie als Teilnehmer. Hier finden Sie das Programm. Anmeldungen erfolgen bitte mittels unseres Flyers über unser Kongresssekretariat: Frau Antje Kahle.

12.04.2017

Beschluss zur QS-RL Dialyse des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19. Januar 2017

Folgender Beschluss zur QS-RL Dialyse des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19. Januar 2017 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und trat am 12. April 2017 in Kraft:
Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse: Konkretisierung des Stichprobenumfangs in § 8 und Anpassung des Berichtswesens in Anlage 6 QSD-RL.

 

Der Beschluss führt zu einer umfangreichen Änderungen der Prüfungen, kurz zusammengefasst sollen in Zukunft Stichprobenprüfungen an nicht auffälligen Praxen durchgeführt werden, um die „Kommunikation“ zwischen Kommission und Praxen zu verbessern. Es bleibt aber abzuwarten, ob nicht am Ende es nicht nur zu einem deutlich gestiegenem bürokratischen Mehraufwand kommt…

17.03.2017

FOURIER-Studie veröffentlicht

FOURIER ist die erste und bisher einzige Outcome Studie zu einem PCSK9-Inhibitor, die den Einfluss einer profunden LDL-C-Senkung zusätzlich zu einer bereits bestehenden optimierten Statin-Therapie in einer breiten, praxis-relevanten Population (Myokardinfarkt, periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie nicht-hämorrhagischen Schlaganfall) untersuchte. Es wurden 27.564 eingeschlossen.

Die Patienten waren im Mittel 62,5 Jahre alt und hatten zu Studienbeginn einen mittleren LDL-C Wert von 92 mg/dl. Im Evolocumab-Arm wurde nach 48 Wochen im Mittel ein LDL-C Wert von 30 mg/dl erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde das LDL-C in 42% der Patienten, welche mit Evolocumab behandelt wurden, auf mindestens 25 mg/dl abgesenkt (Vergleichsarm <0,1%; p<0,001). Der Effekt von Evolocumab auf die LDL-C Senkung konnte über den Zeitverlauf der Studie aufrechterhalten werden.

Es wurden der primäre, der sekundäre Schlüsselendpunkt sowie weitere Endpunkte erreicht. Im Detail zeigte die FOURIER (Evolocumab plus Statin vs. Placebo plus Statin):

eine 15%-ige Risikoreduktion bezüglich des primären kombinierten Endpunktes aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt, Schlaganfall sowie Hospitalisierung aufgrund einer instabilen Angina pectoris sowie einer koronaren Revaskularisierung (p<0,001)

eine 20%-ige Risikoreduktion bezüglich des sekundären Schlüsselendpunktes bestehend aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall (p<0,001)

eine Risikoreduktion bezüglich Myokardinfarkt (27%, p<0,001); Schlaganfall (21%, p=0,01) sowie koronare Revaskularisierung (22%, p<0,001).

Die Verträglichkeit von Evolocumab war mit der Kontrollgruppe vergleichbar. Die Ergebnisse sind als Volltextpublikationen im NEJM erschienen und unter folgendem Link verfügbar:

15.03.2017

Die DGfN informiert: Startschuss für die gemeinsame Zertifizierung „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“

Die DGfN zertifizierten Nephrologischen Schwerpunktkliniken und Schwerpunktabteilungen haben ab sofort die Möglichkeit, sich zusätzlich auch als „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“ zertifizieren zu lassen. Dieses Angebot entstand in Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL), um die Orientierung an einem einheitlichen Standard zu ermöglichen. Nephrologische Zentren, die bereits die Zertifizierung zum „Zentrum für Hypertonie (DGfN)“ durchlaufen haben, erhalten nach der turnusmäßigen Re-Zertifizierung automatisch das neue Zertifikat „Zentrum für Hypertonie (DGfN/DHL)“.

01.03.2017

Berufung von Dr. med. Ringel in den Prüfungsausschuss für das Fach Innere Medizin und Nephrologie

Ein Mitglied unseres Vereins, Herr Dr. med. Jens Ringel, Potsdam, wurde im März 2017 für das Fach Innere Medizin und Nephrologie von der Landesärztekammer Brandenburg in den Prüfungsausschuss für die 8. Wahlperiode 2016-2020 berufen. Somit konnte ein Ziel des BLNP e.V. erreicht werden, die umfangreiche Arbeit der Vereinsmitglieder auf dem Gebiet der Weiterbildung unseres Fachs in Brandenburg zu komplettieren und mehr direkten Einfluss auf die Weiterbildung zu nehmen.

10.02.2017

Verordnung von PCSK9i durch Nephrologen – Teilnehmerliste des DN e.V.

Die Liste der teilnehmenden DN-Mitglieder, die die Verordnung von PCSK9i übernehmen und überwachen wollen, wurde auf der DN-Internetseite veröffentlicht. PCSK9-Hemmer dürfen in der vertragsärztlichen Versorgung nur durch Fachärzte für Kardiologie, Nephrologie, Diabetologie oder Endokrinologie verordnet werden. Solange dieser Wirkstoff mit Mehrkosten im Vergleich zu einer Therapie mit anderen Lipidsenkern verbunden ist, ist er nicht verordnungsfähig. Die Verordnungseinschränkung gilt nicht für Patienten mit

a) homozygoter Hypercholesterinämie, bei denen diätetische und medikamentöse Optionen zur Lipidsenkung ausgeschöpft sind, und

b) heterozygoten und nicht-familiären Hypercholesterinämien oder Dyslipidämien, wenn über einen Zeitraum von 12 Monaten eine unzureichende LDL-C Senkung unter maximaler Diät und Lipidsenkern dokumentiert ist und eine progrediente vaskuläre Erkrankung (KHK, cerebrovaskuläre Manifestation, pAVK) besteht.

 

Aus unserem Landesverband der Brandenburger Nephrologen stehen aktuell Frau Dr. med. Ulrike Wolf (Cottbus) und Herr Dr. med. Jens Ringel auf der Liste teilnehmender Fachärzte, die die Verordnung von PCSK9i übernehmen und überwachen wollen. Die Teilnahme der niedergelassenen Nephrologen ist freiwillig.